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Chinijo Archipel

Nahe der Kanareninsel Lanzarote liegt der Chinijo Archipel, der ein Zusammenschluss zahlreicher kleiner Insel ist, die den Verwaltungsbereich der Hauptstadt Arrecife auf Lanzarote unterstehen. Diese kleinen zumeist unter Naturschutz stehenden Inseln haben eine Gesamtfläche von rund 193 km² und sind ideale Ausflugsziele für den Reisenden auf der Vulkaninsel.

Neben der Alegranza Insel ist besonders die Montana Clara Insel sehenswert, die aufgrund ihrer geringen Fläche von nur 2 km² Ziel einer jeden Bootstour ist und gerne umschippert wird. Die reine Felseninsel bietet ein ideales Quartier für die zahlreichen Landgänger der Amphibien Welt.

Etwas größer hingegen ist die 6 km² große Insel Los Lobos, die sogar ein sehr begehrtes Restaurant beherbergt, dass man nahe des ehrwürdigen Leuchtturmes aus dem Jahre 1862 findet. Interessanter Weise entstand diese Insel erst vor rund 7000 Jahren aus der Aktivität des unterirdischen Vulkans.

Nur knapp einen halben Quadratkilometer groß ist die Insel Roque del Este, die sich nördlich von Lanzarote befindet und etwas verloren erscheint in den unendlichen Weiten des Ozeans. Noch eine Spur kleiner präsentiert sich die Insel Roque del Oeste, die auch gerne aufgrund ihrer geringen Größe Höllenfelsen genannt wird. Für viele Schiffe wurde diese Felseninsel nämlich bereits zum Verhängnis.

Die größte und auch bewohnte Insel des Archipels ist die Graciosa, auf der rund 600 Einwohner leben. Die Menschen hier haben sich dem einfachen Leben verschrieben und bestechen mit ihrer herzlichen Natürlichkeit. Im Hauptort Caleta del Sebo lebt man seit Jahrhunderten vom ertragsreichen Fischfang, zu dem sich seit geraumer Zeit der zunehmende Tourismus hin zu gesellt. Für den Reisenden ist ein Ausflug zu diesen wunderschönen Inseln eine besondere Bereicherung, da jede mit ihren individuellen Eigenarten besticht.

Text von Claudia Schleicher