Zur Gemeinde Yaiza zählend, findet man im südwestlichen Teil Lanzarotes den kleinen Fischerort El Golfo, der zwar nur 126 Einwohner zählt, aber sich durchaus in der Beliebtheitsskala des Tourismus behaupten kann. Hier finden sich jährlich Hunderte von Touristen ein, da man die Küche der ansässigen Fischlokale als eine der besten auf der ganzen Insel bezeichnen kann. In malerischer Kulisse des Atlantischen Ozeans munden natürlich die servierten fangfrischen Meeresfrüchte um ein Vielfaches besser, und auch die hervorragende Komposition aus heimischen Gemüse und Kräuter scheint hier von besonderer Intensität geprägt. Als besonders empfehlenswert kann man die dort erhältliche Fischplatte bezeichnen, da sie einen außerordentlichen Einblick in die kulinarische Vielfalt Lanzarotes gewährt. Abgerundet durch das Geschmacksbild eines sinnlich harmonischen Weines aus eigenen Anbau offenbart sich jedem Reisenden eine wahre Gaumenfreude.
So gestärkt steht auch einer Erkundung der bekanntesten Sehenswürdigkeit Lanzarotes nichts im Wege und man kann diese auf einer ausgedehnten Wanderung erkunden. So findet man in unmittelbarer Nähe El Golfos einen Vulkankrater, der teilweise vom Meer umschlossen und versunken ist, aber in seiner Mitte eine Lagune beherbergt. Diese Lagune Chargo de los Clios sticht mit ihrer sattgrünen Farbe in den unendlichen Weiten des Meeres prägnant ins Auge, wobei die grüne Oberfläche auf eine bestimmte Alge zurück zu führen ist, die nur hier aufgrund des enormen Salzgehaltes auf diese dominierende Weise gedeiht. Daher kann man die Lagune als ein Naturwunder bezeichnen, dass jedoch aufgrund der natürlichen Verdunstungen heute nur noch einen geringen Teil der ursprünglichen Größe darstellt.
Daher sollte man als Reisender auf Lanzarore nicht versäumen, dieses naturelle Phänomen zu betrachten und sich an dieser natürlichen Schönheit erfreuen. Vielleicht hat auch der eine oder andere Besucher Glück, und entdeckt bei seiner abenteuerlichen Erkundung einen Olivin, den man als Halbedelstein bezeichnen kann. Dieser Olivin stammt aus einen vulkanischen Mineral und ist zumeist von transparenter grüner Nuance. Der orthorhombischen Kristallgruppe zugeordnet, sagt man den Olivinen nach, dass er als direkter Stein des Lichtes den Träger Klarheit und Ruhe verleiht.
Und welcher Reisende möchte nicht nach seiner Heimkehr von der regenerierenden Oase Lanzarote diese erholungsspendende Ruhe auch in heimischen Gefilden genießen ?
Text von Claudia Schleicher
