Für Liebhaber des Tauchsportes ist Lanzarote eine hervorragende Option, die weltweiten Anklang findet. So ist es kein Geheimnis, dass die Unterwasserflora rund um die kanarischen Inseln zu den schönsten Tauchregionen der Welt gezählt wird. Dies mag einerseits an der kristallklaren Wasserqualität liegen, zum anderen zeigen sich hier die tierischen Bewohner von ihrer schillerndsten Seite, die aufgrund der Vielfalt an Arten besonders bestechend ist.
Hier taucht man als Begeisterter ein in die Welt der Barrakudas, Polypen und Papageienfische, und kann die überragenden Rochen bewundern, die hier in einer Artenvielfalt auftreten die ihren Vergleich sucht. So kann man hier bis zu vier verschiedene Arten Rochen zählen, wobei bestimmt der Mantarochen das imposanteste Exemplar darstellt. Auch begegnen den Taucher hier in einer Welt aus bizarren Felsformatierungen, atemberaubenden Korallenriffs und abenteuerversprechenden Grotten die anmutigen Delphine. Bei etwas Glück kann der Tauchsportler hier auch einige Exemplare der Pilotwale betrachten, die sich das unverfälschte Areal mit den herrlichen Sonnenbarschen teilen.
Als bevorzugte Region des Tauchens gilt das Revier vor Puerto del Carmen, und auch der unerfahrene Interessierte findet hier anhand der zahlreichen Tauchschulen kompetente Ansprechpartner, die diesen faszinierenden Sport sowie das damit verbundene Wissen gerne lehren. Die Unterwasserwelt von Lanzarote führt die wundervolle Landschaft der Insel auch unter der Meeresoberfläche weiter, und sollte daher Beachtung finden. Für alle Reisenden, die eine solche Expedition in die Welt der schillernden Meeresbewohner nicht wagen möchten, empfiehlt sich eine Inselumschiffung mit dem Boot. Denn aufgrund der kristallklaren Wasserverhältnisse kann man auch aus dieser Perspektive einen Blick in diese faszinierende Welt werfen, und wird mit etwas Glück sogar von den zahlreichen Delphinen begleitet, die sich längst an die Boote gewöhnt haben.
Text von Claudia Schleicher
